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Eine Liebe 1943 / In Love 1943
D. / 2008
Dokumentarfilm/Documentary, 23:28 min., DV
Regie/Director: Andreas Grützner

Eine Liebe 1943
Als jüngstes von sieben Kindern einer armen Hamburger Familie wurde Wilhelm Roggenthien 1924 als Pflegling in die Alsterdorfer Anstalten gebracht, in der psychisch Kranke und Behinderte untergebracht wurden. Dort lernte er später auch Wally H. kennen und lieben, die im August 1943 zusammen mit ihrer Tochter in die Wiener Tötungsanstalt ‚Am Spiegelgrund’ deportiert wurde. Der jetzt 21jährige Wilhelm reißt aus der Anstalt aus, um seine Freundin zu retten, denn er hat schlimmste Befürchtungen. Um an Geld und Lebensmittelscheine zu kommen, tarnt sich Wilhelm als Ausgebombter und schlägt sich in den Kriegswirren nach Wien durch. Sein mutiges und beherztes Auftreten und seine Hartnäckigkeit führen dazu, dass er Wallys Entlassung erreichen kann, doch die Tochter ist bereits umgebracht worden. Auch nach der Rückkehr nach Hamburg ist den beiden jungen Leuten keine Ruhe gegönnt, denn Wilhelm muss wegen des vermeintlichen Bombenschadens eine Haftstrafe antreten während Wally vorübergehend wieder bei ihrer Familie unterkommt. Sie verlieren sich bis zu einem zufälligen Treffen viele, viele Jahre später aus den Augen, doch dann sind sie unzertrennlich bis zu Wallys Tod.
Der Film ist montiert aus aktuellen Interviewsequenzen mit Wilhelm Roggenthien, Archivmaterial über die Alsterdorfer Anstalten aus dem Jahr 1924 und Ausschnitten aus dem NS Propragandafilm ‚Das Erbe’, mit dem die Euthanasiemorde der Nazis pseudowissenschaftlich gerechtfertigt wurden.

English - In Love 1943
Wilhelm Roggenthien, the youngest of seven children of a poor family from Hamburg was taken to the nursing home Alsterdorfer Anstalten in 1924 where he met later on young Wally H. and falls in love with her. In August 1943 she was deported together with her daughter to the institution ‚Am Spiegelgrund’ in Vienna where lots of deported people were put to death. At that time Wilhelm was 21 years old and escaped from Alsterdorf to safe Wallys life, because he suspected the worst. To gain money and food for the long journey through war to Vienna he claimed to be bombed out and got some money and foodstamps.
The brave and courageous manner of Wilhelm Roggenthien an his persistance in Vienna led to Wallys release, but her daughter has been killed already at that time. Even after the return to Hamburg, the two young lovers had no time for each other, because Wilhelm was brought to jail for his lie about beeing bombed out. Meanwhile Wally stayed with her family. Just by accident they met years later on the street and since then, they haven’t lost sight of each other again, until Wallys death.

The film is a montage of new interviews with Wilhelm Roggenthien, archive films from Alsterdorfer Anstalten from the year 1924 and clippings of a Nazi-propagandafilm called ‘The heritage’ with it’s pseudo-scientific explanations to justify the euthanasia killings.
Gewinner des Social Media Award 2010 mit dem Film "Rosi" 
 Zum Film
"Für einen Dokumentarfilm ist HIER SPRICHT WALTER ein seltener Glücksfall" 
 Die Tageszeitung